Diensthunde-Biathlon: Klettern, kriechen, rennen, schwimmen und den Täter in die Flucht schlagen

Ursprünglich ist diese Hundesportart ein Vielseitigkeitswettbewerb für Diensthundeführer, aber mittlerweile wird sie von jedem Mensch-Hund-Team mit Spaß an der Sportart und am Laufen gewählt. Wie bei vielen Hundesportarten wird hier nicht nur die Fitness, sondern vor allem der Teamspirit zwischen Mensch und Hund gefördert.

Beim Diensthunde-Biathlon hat das Herrchen mit angeleintem Hund einen Geländelauf zwischen 6 und 11 Km zu bewältigen. Auf dieser Strecke müssen sowohl natürliche als auch künstliche Hindernisse absolviert werden. Zu den insgesamt 15 Hindernissen gehört beispielsweise durch Röhren kriechen, über Baumstämme springen oder den Hund über Hindernisse tragen. Es muss auch eine Strecke von ca. 500 Metern mit dem Fahrrad zurück gelegt werden, wobei der Hund angeleint bleibt. Danach folgen Schießübungen, bei denen mit bereitgelegter Waffe acht bis zehn Wertungsschüsse abgegeben werden müssen. Des Weiteren soll der Hund ein Wasserbecken, Teich oder ähnliches Hindernis ohne Leine durchqueren. Zuletzt muss der Hund einen gespielten Übergriff auf den Hundeführer vereiteln und den Täter stellen.

Der Diensthunde-Biathlon ist eine sehr vielseitige Hundesportart die es in sich hat. Mensch und Hund müssen nicht nur eine hervorragende Kondition haben, sondern auch ein hohes Maß an Team-Arbeit aufweisen. Zudem muss der Hund bereit sein, seine Bezugsperson zu ziehen, ähnlich wie beim Canicross. Zu den Grundvoraussetzungen gehört natürlich eine große Portion an Grundgehorsam.
Beim Wettkampf werden auch die benötigte Zeit und die Fehlerquote an den Hindernissen bewertet.

Ideale Voraussetzungen haben schlanke, kräftige Hunde einer größeren Rasse die sich gut führen lassen und über einen ausgeprägten Schutztrieb verfügen. Der Vorteil größerer Rassen besteht darin, dass sie ihr Herrchen besser ziehen können. Wohingegen kleinere Rassen besser über eine bestimmte Distanz getragen werden können und schneller beim Untendurchkriechen sind. So hat jede Rasse ihre individuellen Vorteile.

Wie wird eigentlich trainiert?
Am besten man fängt an mit dem Hund zu joggen. Dazu eignet sich besonders gut ein passendes Hundegeschirr, eine Jöringleine mit Rückstoßdämpfer und eventuell ein Canicrossgürtel mit Paniksnap, sowie ein paar Laufschuhe. Damit können sie ungehindert joggen und die Arme frei schwingen lassen. Trainiert werden muss auch, dass der Hund auf Kommando zieht und Befehlen folgt wie „links“, „rechts“ und „langsam“ wenn es Berg runter geht. Hindernisse, wie über etwas drüber springen oder durch einen Tunnel rennen, kennen sie vermutlich aus dem Hundeverein.

Diensthunde-Biathlon

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